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Hier mal ein kleiner Beitrag von Dirk und Conny bezüglich Dortmund, der allerdings nur einen kleinen Teil von Dortmunds Vielfalt widerspiegelt. Die einzelnen Links im Text verweisen jeweils auf weiterführende Seiten zu dem erwähnten Thema.
Dortmund ist flächenmäßig relativ groß, wobei zwischen den einzelnen Hausansammlungen immer wieder viele Grünflächen und Felder zu finden sind, was für eine durchaus angenehme Atmosphäre sorgt.


Verkehrstechnisch ist Dortmund richtig gut ausgestattet: neben dem Hauptbahnhof mit guten Verbindungen in alle Himmelsrichtungen (Nah- und Fernverkehr) und in direkter Nähe zur Dortmunder „Einkaufsmeile“, gibt es auch einen kleinen Flughafen, von wo aus man durchaus gute Anschlüsse zu den beliebteren Zielorten hat. Darüber hinaus gibt es noch einen Hafen für die Schifffahrt, der zum Herumschlendern und neugierig gucken durchaus mal geeignet ist.

Dort befindet sich auch das „Alte Hafenamt“, ein kleines Museum mit Informationen rund um den Dortmunder Hafen (seine Entstehungsgeschichte und Entwicklung) sowie Informationen bezüglich des Unglücks mit der Titanic, was man an den Wochenenden kostenlos besichtigen kann.

Eine weitere kleine verkehrstechnische Attraktivität ist sicherlich die H-Bahn, die das Technologiezentrum mit dem Nordcampus und diesen wiederum mit dem Südcampus verbindet. Die Fahrten sind zwar jeweils nicht riesig lang, aber wer das noch nicht kennt, sollte es unbedingt einmal mitgemacht haben. Es ist schon lustig, einmal über allem zu schweben.

Wenn man am Südcampus angekommen ist, kann man auch gleich mal einen Ausflug über die Felder zu „Airwin“ machen, Dortmunds erster Windkraftanlage von 1997. Windräder dieser Art finden sich an mehreren Stellen in Dortmund.
Wen es ins Grüne zieht, der sollte sich auf jeden Fall auch einige Parks nicht entgehen lassen. Da ist z. B. der Revierpark Wischlingen, ein Gelände mit vielen Bäumen, Wiesen und einem See, der quasi für die ganze Familie angelegt ist: verschiedene Spielplätze, Tischtennisplatten, Platz zum Fußballspielen, Bereiche zum Grillen und dergleichen mehr. Am Rand des Parks liegt zum einen eine Eishalle, die seit neustem im Sommer zum Rollerbladen genutzt zu werden scheint, sowie das Solebad Wischlingen mit diversen Schwimmbecken, Saunen und im Sommer auch einem Freibad.


Ebenfalls im Anschluss an den Park liegt das Naturschutzgebiet Hallerey, das zwar nicht unbedingt riesig ist, aber wo man doch durchaus auch mal einen netten Spaziergang machen kann.

Ein sich auf jeden Fall lohnender Park ist der Rombergpark.
Er ist ganz stark auf die Präsentation der Natur ausgerichtet, was sich schon in seiner Einteilung in verschiedene Themenbereiche widerspiegelt.

Da gibt es z. B. einen Rosengarten, einen Bienengarten, einen Waldteil mit Gehölzern aus allen Teilen der Erde und nicht zuletzt auch noch Pflanzenschauhäuser, in denen man gegen ein kleines Entgelt die Vielfalt von etwas exotischeren Pflanzen bewundern kann, wie z. B. Sukkulenten, Farnen, Orchideen und dergleichen mehr.

Die Blüten- und Insektenvielfalt bzw. insgesamt die Tierwelt (verschiedene Vögel, Eichhörnchen, Schildkröten,...) ist wirklich angenehm zum Entspannen.

Direkt im Anschluss an den Rombergpark befindet sich der Dortmunder Zoo, in den meisten Fällen etwas imposanter „Tierpark“ genannt.

Neben vielen verschiedenen exotischen Tieren ist für Kinder sicherlich der Streichelzoo bzw. Bauernhof interessant, in dem mit Spezialfutter sogar gefüttert werden darf. Hautnaher Kontakt ist erlaubt - und insbesondere von den Ziegen auch durchaus ausdrücklich gewünscht, wie man auf dem Foto sehen kann. ;-)

Sehr gepflegt und oft auch mit kulturellem Programm belebt ist der Westfalenpark.

Er kostet allerdings Eintritt, bietet aber gerade im Sommer durchaus auch eine schöne Blütenvielfalt. Darüber hinaus kann man gegen ein kleines Entgelt auf den Florianturm, den Dortmunder Fernsehturm, hinauffahren und einen schönen Rundblick über Dortmund genießen bzw. sich im obigen Restaurant den Bauch vollschlagen.

Im Eintritt des Parks enthalten ist der Besuch des Kochbuchmuseums, das sich auf dem Parkgelände befindet. Hier werden verschiedene Kochbücher aus allenmöglichen Jahreszeiten ausgestellt sowie altertümliche Dinge rund um die Küche gezeigt. Ein Besuch dort lohnt sich durchaus einmal.
Eine schöne Aussicht, insbesondere über die Ruhr, hat man auch von der Hohensyburg. Von der Burg selbst sind nur noch Ruinen übrig, was aber zusammen mit der Lage (oben auf dem Berg) und dem Wald drumherum seinen Reiz hat. Nicht umsonst befindet sich dort auch die Spielstätte der Naturbühne Hohensyburg e. V., neben immer wieder stattfindenden Freiluftkonzerten und sonstigen Veranstaltungen.
Wer gerade dort oben ist und noch sein Glück im Spiel versuchen möchte: direkt nebenan ist das Casino Hohensyburg, wohl eines der größten und modernsten „Spielplätze“ Europas.

Neben dem ganzen genießenswerten Grün ist ein entscheidender Bestandteil von Dortmund seine Museumsvielfalt sowie sein Anteil an der Industriekultur. Erwähnenswert sind da z. B. die Zeche Zollern, auf deren großen Gelände man einen Eindruck von der Arbeit der Bergleute erhalten kann.
Fast alles ist direkt zum Anfassen, darüber hinaus gibt es Führungen und Erklärungstafeln. Die Mischung aus Rost, Geschichte und Information sollte vor allem Fotobegeisterte ihre Kamera einstecken lassen.

Noch mehr Rost der faszinierendsten Art kann man in der Kokerei Hansa begutachten. Es handelt sich dabei ebenfalls um eine „begehbare Skulptur“, in der man auf jeden Fall eine der Führungen mitmachen sollte.

Südlich des Westfalenparks, jeweils westlich und östlich vom Stadtteil Hörde befinden sich die ehemaligen Stahlstandorte Phoenix West und Ost, die 1998 (West) bzw. 2001 (Ost) geschlossen wurden.

Die Gelände verwilderten zunächst immer mehr, bis man beschloss, einen neuen Industriestandort (West), sowie einen künstlichen See mit Wohngegend (Ost) anzulegen, wobei wohl ein Teil der Industriegebäude nach wie vor als kontrastreicher Hintergrund insbesondere auch für Veranstaltungen erhalten bleiben soll.
Aufgrund der Umbaumaßnahmen ist ein Teil des Geländes gesperrt, aber ein Besuch von außen ist dennoch interessant.

Auch die Gegend rund um das „Dortmunder U“ wird momentan umgestrickt. Das Wahrzeichen Dortmunds (das ehemalige Stammhaus der Unionsbrauerei) wurde, im Gegensatz zu seinen direkt angrenzenden Gebäuden nicht abgerissen und soll nach Möglichkeit irgendwie kulturell erhalten bleiben, wobei sich die politischen Geister noch heftig streiten, ob es denn nun tatsächlich ein Museum werden sollte (Dortmund hat schließlich schon so viele) bzw. wieviel Geld überhaupt in den Erhalt des Gebäudes investiert werden soll.

Wieder mehr Natur und weniger Rost findet sich beim Wasserschloss Haus Dellwig.

In ihm wurde das Heimatmuseum Lütgendortmund untergebracht. Ob sich dort ein Besuch lohnt, wissen wir nicht, da wir noch nie drin waren, aber alleine das Gebäude ist von außen sehr schön zu betrachten und auch der Weg dorthin ist sehr schön, weil der umgebende Dellwiger Wald durchaus zu Spaziergängen einläd.
Auch das Schloss Bodelschwingh ist ein Wasserschloss. Da es sich in Privatbesitz befindet, kann man es nicht besichtigen, aber ein Blick von außen lohnt durchaus, weswegen man ruhig einmal vorbei laufen sollte.